1984 tauchte
der Australier im italienischen Misano erstmals bei einem Grand Prix auf und wurde Vierter
hinter Schwergewichten wie Freddie Spencer, Eddie Lawson und Raymond Roche. Zwei Jahre
später gewann Gardner seinen ersten Grand Prix. Dies war beim WM-Auftakt im spanischen
Jarama, wo er die drei US-Amerikaner Eddie Lawson, Mike Baldwin und Randy Mamola auf die
Plätze verwies.
Am Ende der Saison musste er sich Lawson mit 22 Punkten Rückstand
geschlagen geben. 1987 gewann der Australier sieben der 14 GP und setzte sich die WM-Krone
auf. Mamola folgte auf Platz zwei mit 20 Punkten Rückstand. 1988 war es Lawson, der
Weltmeister wurde mit 23 Punkten vor Gardner, der vier GP gewann. Ab 1989 ging es bergab
in der Karriere des Australiers. Seine Konkurrenz hieß nun Wayne Rayney, Michael Doohan,
Kevin Schwantz und John Kocinski, die er den Vorrang geben musste. 1992 gewann Gardner in
Donington (England) seinen letzten GP. Kurze Zeit später trat er von der Zweiradbühne
ab.