Alex Barros - Brasilien - Geboren am 18.10.1970 in Sao Paulo
Honda Repsol Team
GP-Rennen seit:   1986 (GP Spanien 80 ccm)
Erstes Podium:   1992 (500 ccm)
Erster Sieg: 1993 (500 ccm, Jarama/Spanien auf Suzuki)
GP-Siege: 6
Podiumsplätze: 25
Pole Positions:   4
Schnellste Runden:   10
GP-Starts: Am 02.11.2003: 225
(80: 17, 250: 14; 500/MotoGP: 194)
Größte Erfolge:   1996: 4. Platz 500 ccm
2000: 4. Platz 500 ccm
2001: 4. Platz 500 ccm
2002: 4. Platz MotoGP
   

Jahr Klasse Platz Punkte Motorräder
1986 80 ccm 16 6 Autisa
1987 80 ccm 17 8 Arbizu
1989 250 ccm 18 30 Yamaha
1990 500 ccm 12 57 Cagiva
1991 500 ccm 13 46 Cagiva
1992 500 ccm 13 29 Cagiva
1993 500 ccm 6 125 Suzuki
1994 500 ccm 8 134 Suzuki
1995 500 ccm 7 104 Honda
1996 500 ccm 4 158 Honda
1997 500 ccm 9 101 Honda
1998 500 ccm 5 138 Honda
1999 500 ccm 9 110 Honda
2000 500 ccm 4 163 Honda
2001 500 ccm 4 182 Honda
2002 MotoGP 4 204 Honda
2003 MotoGP 9 101 Yamaha
2004 MotoGP - - Honda

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Alex Barros: Die brasilianische Kämpfernatur 

Trotz seiner langen Laufbahn gehörte der Brasilianer Alex Barros nie zu den ganz großen Tenören in der Motorrad-WM. Immer nah an den vorderen Plätzen, aber eben nie ganz vorne landete der dreifache Familienvater.

Barros ist ein echtes Urgestein im GP-Sport. Bei seinem Debüt 1986 (80 ccm) war er 15 Jahre alt. Mit 19 Jahren bestritt er 1990 in Suzuka auf Cagiva seinen ersten Halbliter-GP.

1993 ließ Barros beim letzten Rennen der Saison im spanischen Jarama zum erstenmal aufhorchen mit einem GP-Sieg. Sein absoluter Durchbruch war es aber dennoch nicht. Schlimmer: Bei diesem einen Sieg blieb es bis am Sachsenring 2001. Dazwischen lagen Ehrenplätze in den Rennen und in den Gesamtwertungen.

1996 beschloss Barros mit Platz vier sein bestes WM-Jahr. Auch in der Saison 2000 belegte der Brasilianer auf einer Pons-Honda Platz vier in der Endabrechnung. Sein Image als Schattenfahrer wurde er spätestens in der Saison 2002 los, als Barros kurzfristig sogar an die Leistungen eines Rossis anknüpfte.

In Motegi (Japan) beim viertletzten Grand Prix des Jahres erhielt der Brasilianer von HRC eine Honda RC211V. Barros gewann mit der Viertakt auf Anhieb, ließ noch einen zweiten, dritten und weiteren ersten Platz folgen. 

2003 wurde Barros überraschend ins Yamaha-Team des Franzosen Hervé Poncheral an der Seite von Olivier Jacque transferiert. Dieses Wagnis ließ sich der Brasilianer mit 2,5 Millionen Dollar vergüten. Es wurde ein Frustjahr. Die Titelträume waren schnell verflogen. Gleich beim Auftakt in Suzuka (Japan) zog sich Barros eine Verletzung zu, die ihn bis zum Saisonende verfolgte. Die Saisonbilanz war ernüchternd: Kein Sieg, kein Podiumsplatz und nur Platz neun am Ende. 

2004 kehrt Barros wieder zurück ins Honda-Team. Der Brasilianer nahm im offiziellen HRC-Team den Platz von Valentino Rossi ein.

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