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Stimmen vom Moto2-Podest: 15 Minuten vom Samstag waren wichtig

Bild vergrößernToni Elias riskierte vor dem Rennen ein wenig
Toni Elias probierte etwas ohne Test, Andrea Iannone freute sich auf Urlaub und für Roberto Rolfo endete eine lange Pause.

Wäre der schlechte Start nicht gewesen, hätte Toni Elias am Sachsenring wohl souverän gewonnen, so musste er sich erst nach vorne arbeiten. Dass das so gut funktionierte, hatte für ihn vor allem einen Grund. "Ich denke, die letzten 15 Minuten gestern waren am wichtigsten. Da haben wir etwas gefunden, das viel besser war. Heute gingen wir dann noch einen Schritt weiter. Wir sind damit ohne Test direkt ins Rennen gegangen, aber schon in der ersten Runde aus der Box heraus habe ich gemerkt, dass es viel besser war als gestern", berichtete der Spanier.

Der Start ging dann aber eben daneben und er verlor viel Zeit in Scharmützeln mit anderen Piloten. "Alle wollten an mir vorbei. Nach ein paar Runden fand ich dann aber den Rhythmus, konnte viel überholen und kam zu Talmacsi und Iannone. Die konnte ich dann auch schnell überholen", meinte Elias. Er wollte dann rasch wegfahren, was ihm gelang. Denn die schwierige Phase des Rennens war für ihn jene, als er aufholen musste. "Als ich vorbei war, hatte ich einen guten Rhythmus und kam weg. Ich freue mich jetzt sehr, das war wichtig für die WM. Der Vorsprung ist größer geworden und das ist perfekt."

Glückwunsch von Iannone

Weniger perfekt war es für Andrea Iannone gelaufen, da er seinen zunächst recht sicheren Vorsprung verlor, als seine Reifen ihn im Stich ließen. Dennoch war er mit Platz zwei nicht unzufrieden. "Ich bin glücklich mit Platz zwei. Toni muss ich zu seiner guten Fahrt gratulieren. Ich hatte am Ende ein paar Probleme mit den Reifen, deswegen konnte ich ihm nichts entgegensetzen. Jetzt geht es in den Urlaub, das Team und ich müssen aber auch ausarbeiten, was heute passiert ist", sagte der Italiener. Denn eine Wiederholung seiner Reifenprobleme wollte er in Brünn nicht erleben. Auf die Pause freute er sich aber auch.

Eine lange Pause hinter sich hatte Roberto Rolfo. Seinen letzten GP-Podestplatz hatte er 2004 geholt, als er das 250cc-Rennen in Jerez gewann, nun klappte es wieder mit Platz drei. "Es ist sehr lange her. Ich fühle mich gut und bin sehr glücklich. Danke ans Team, denn sie haben das ganze Wochenende einen guten Job gemacht. Eigentlich haben sie schon die ganze Saison gut gearbeitet, bislang war aber noch kein gutes Ergebnis drin", sagte er. Auf dem Sachsenring gefiel es Rolfo, denn dort hatte er schon früher gute Ergebnisse geholt. Im Rennen fand er dann auch schnell einen guten Rhythmus. "Das ist ein gutes Ergebnis und ein tolles Gefühl. Ich bin sehr, sehr glücklich."

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